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Freitag, 5. August 2016

Rezension Driven - Verführt

Driven - Verführt




Driven - verführt von K. Bromberg
Verlag- HEYNE 
Taschenbuch
Seitenanzahl: 478
Preis: € 8,99 [D] € 9,30 [A] 


Inhalt:
Als Rylee bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung Leute um Spenden für einen guten Zweck bittet, platzt auf einmal der blendend aussehende, aber seltsam gefühlskalte Colton Donovan in ihr Leben. Er ist ein waschechter Playboy, draufgängerischer Rennfahrer und hat Familie in Hollywood - kein Wunder, dass die Frauen ihm reihenweise zu Füßen liegen. Doch Colton hat ab diesem Tag nur noch Augen für Rylee. Er will sie erobern, und bald beginnt er ein gefährliches Spiel der Verführung mit ihr.

Meine Meinung:
Gut, was soll ich sagen..Als ich mir das Buch gekauft habe, war ich, um ehrlich zu sein, sehr gespannt, endlich zu lesen, was es mit der Geschichte von Rylee und Colton auf sich hat. Als ich es dann nun gestern beendet habe, war ich doch etwas enttäuscht worden.
Aber erst einmal die guten Sachen. Der Autorin ist es auf jeden Fall gelungen, die Protagonistin, Rylee, positiv zu ''erschaffen''. Sie ist ein Charakter, den man auf jeden Fall nicht gleich nach ein paar Kapiteln schon nicht mehr mag. Sie hat zwar hier und da ihre Schwächen, aber das ist auch gut so, denn niemand ist perfekt und das sollte einem in so einen Roman auch nicht vorgespielt werden. Sie weiß, was sie will und weiß auch, dass sie, egal, was sie da für Colton empfindet, trotzdem noch an sich selber denken muss und ihren Respekt vor sich selbst erhalten muss. Ihre beste Freundin, Haddie, war auch sehr gelungener Nebencharakter, dem man ruhig auch ein paar Seiten mehr Aufmerksamkeit hätte schenken können. Auch Colton war kein allzu schlechter Charakter. Er hat eine gute Portion an Humor und Selbstbewusstsein, was einem an manchen Stellen doch schon etwas zum Schmunzeln bringen konnte. Was außerdem gut war, war die Geschichte um Rylees Job, indem sie viel Zeit mit 6 Jungs verbringt und sie noch sympathischer erscheinen lässt. Um nicht allzu sehr darauf einzugehen oder zu spoilern, werde ich davon jetzt auch nicht so viel erzählen. Es war aber auf jeden Fall eine gute Story, aus der man auch ruhig noch mehr hätte machen können.
Nun dazu, was mich 'etwas'' gestört hat; Also erst einmal, dieses Buch ist auf jeden Fall ein sehr...klischeehaftes Buch. Wer Bücher wie SoG, Crossfire odergar die  Royal Saga gelesen hat, wird hier auf viele Gemeinsamkeiten stoßen. Die Autorin hat in der Geschichte rund um den arroganten, kalten Bad Boy und dem ''normalen Mädchen'' , was in sein Leben tritt und seine Welt plötzlich auf den Kopf stellt, nicht viel neues gemacht, was echt schade war. Es wurde auch die ganze Zeit über immer ziemlich viel Drama um die Vergangenheit der beiden Protagonisten gemacht. Immer wurde irgendwas angedeutet oder ihnen ist es heraus gerutscht, danach wurde aber immer schnell gleich wieder versucht, es zur Seite zu schieben und von irgendwas anderem anzufangen, was nicht im geringsten in den Moment gepasst hat. Erst zum Schluss hin, erfährt man zumindest erst einmal, was Rylee für Bürden zu tragen hat. Was auch manchmal etwas nervig und unrealistisch war, wenn die beiden sich gestritten haben oder diskutiert haben; es wurde nie wirklich etwas geklärt. Meistens hat Rylee immer wieder nachgegeben und sie sind dann irgendwie doch immer wieder am nächsten Tag schon wieder so miteinander umgegangen, als wäre nichts geschehen, eine Lösung für ihre Probleme hatten sie trotzdem nicht wirklich gefunden. Obwohl man sagen muss, dass es sich immer nur um ein Problem gehandelt hat; Colton will keine Beziehungen eingehen, die mehr als nur Sex bedeuten und Rylee ist natürlich komplett anderer Meinung.
Was, um ehrlich zu sein, mir auch etwas zu schnell ging war, dass Rylee nach nur ein paar Tagen schon davon überzeugt war, Colton vom Gegenteil überzeugen zu können, denn sie weiß selber auch, dass sie anders ist als die Frauen, mit denen Colton sonst so verkehrt und ist sich dessen bewusst, dass der Fakt, dass sie sich nicht sofort auf ihn eingelassen hat, etwas in ihn ausgelöst hat.
Auch etwas ''anstrengend'' war es, dass die Kapitel teilweise doch schon ziemlich lang waren, obwohl nicht wirklich viel spannendes oder neues passiert ist. Es lief bei ihren Treffen immer darauf aus, dass die beiden miteinander schliefen und Rylee danach eigentlich immer wieder verletzt war und schließlich traurig zu Hause landete, wo ihre beste Freundin sie tröstete. 
Zum Ende lässt uns die Autorin mit einem Cliffhanger zurück, der jedoch, meiner Meinung nach, nicht so gestaltet ist, dass ich direkt den nächsten Band brauche, sondern eher erst einmal eine kleine Pause brauche.^^
Ich bin mir auch noch nicht sicher, ob ich die weiteren Bände überhaupt lesen möchte. Wenn, dann hängt das sicher vom 2. Band ab. Eilig habe ich es aber erst einmal nicht.


Fazit:
Nochmal zusammengefasst, ist Driven ein Buch, was im Grunde genommen nicht so viel neues bietet. An manchen Stellen konnte ich doch einiges nicht ganz nachvollziehen oder mir ging es einfach zu schnell. Die Autorin hat meiner Meinung nach den Protagonisten doch ''zu viel'' Zeit allein gegeben, was es manchmal etwas langweilig machte und manche, potentielle, gute Nebencharaktere in den Schatten stellte. Jeder, der Bücher wie SoG oder Crossfire gut fand, wird hier definitiv auf Gemeinsamkeiten stoßen, es vielleicht mögen, dazu aber nicht viel neues bekommen, was das Thema allgemein angeht. Worin es sich unterscheidet ist zumindest, dass der Protagonist, Colton, kein so großer Fan von ''Sexspielchen'' ist. (Zumindest im ersten war es so nicht.)
Ganz so überzeugt hat mich der Roman aber nicht und ich werde wohl mit dem 2. Band etwas warten, bevor ich mir den kaufe.

Driven - Verführt bekommt von mir trotzdem insgesamt 3/5 Sterne. :) 

Dienstag, 2. August 2016

Rezension The Club - Flirt

The Club - Flirt



The Club von Lauren Rowe
Verlag: Piper Verlag
Klappenbroschüre
Preis: € 12,99 [D], € 13,40 [A]


Klappentext(e):
Jonas muss verrückt geworden sein. Immerhin hat er sich gerade bei einer sündhaft teuren Datingagentur angemeldet, obwohl er sich über einen Mangel an Frauen, die mit ihm zusammen sein wollen, wirklich nicht beklagen kann. Aber er liebt die Abwechslung, und genau deshalb braucht er <<The Club>>. Als er kurz darauf eine wütende und zugleich überraschend heiße Email von der Mitarbeiterin bekommt, die seine Anmeldung ausgewertet hat, weiß er sofort: Er muss sie finden. Koste es, was es wolle.

Als die Jurastudentin Sarah die <<Club>>-Anmeldung von Jonas Faraday bearbeitet, kann sie erst gar nicht glauben, was sie da liest. So einen überheblichen, selbstverliebten und angeberischen Mistkerl kann es doch nicht wirklich geben! Unmöglich. Trotzdem geht ihr das, was er schreibt, unter die Haut. Vor allem sein Versprechen an alle Frauen, ihnen das zu verschaffen, was Sarah noch nie am eigenen Leib erfahren hat. Verlockend - wenn er nicht so ein Idiot wäre. Doch dann begeht Sarah einen großen Fehler: Sie öffnet die beigefügten Fotos von Jonas...

Meine Meinung:
Madnsess. Wahnisinn. Ein Wort, dass die Beziehung, die zwischen Jonas und Sarah herrscht, eigentlich perfekt beschreibt. Als ich die Leseprobe damals gelesen hatte, hab ich mich ja schon gefragt, wie lange Sarah Jonas denn nun letztendlich widerstehen kann..Wie sich heraus gestellt hat; Nicht lange! Sarah ist eine Frau, die, wenn sie einen Mann kennen lernt, nicht nur einfach mit ihm schlafen kann, sondern dann auch wirklich das volle Programm will. Sie hat Angst, danach sofort enttäuscht zu werden und verlassen zu werden. Verständlich. Nicht alle sind für One-Night-Stands geschaffen. Jonas ist einer dieser Männer, die wirklich nicht mehr als eine Nacht mit einer Frau wollen. Gelegentlich zusammen aufwachen und noch eben etwas frühstücken. Das war es dann aber auch. Sein größtes Ziel: Den Frauen den besten Orgasmus ihres Lebens zu verschaffen. Und als er von Sarahs kleinem Geheimnis erfährt, ist er fest entschlossen, ihr den auch zu bescheren. So beginnt also nach der Email, die Sarah ihm geschickt hat, das große Suchen nach ihr. Was mich beeindruckt hat, war, dass er wirklich nicht locker gelassen hat und alles daran gesetzt hat, sie zu finden. Sarah will natürlich nicht gefunden werden, weil sie genau weiß, was Jonas für einer ist. 
Als sie sich dann letztendlich treffen und ein Date miteinander verbringen, finde ich, dass dann doch alles ziemlich schnell geht. Beide kommen durch den jeweils anderen doch irgendwie von der vorher standfesten Meinung ab und erleben ein etwas anderes Date. Das ist also ein kleiner Kritikpunkt - Dass alles im Endeffekt doch ziemlich schnell ging und sie ihre Meinungen so gut wie ''vergessen'' haben, als sie aufeinander trafen. Was der Autorin gut gelang, waren der Schreibstil, durch den man schnell voran kam. Es wird auch gewechselt zwischen der Erzählung von Jonas und Sarah, die auch perfekt ineinander übergehen und es nicht so einseitig erscheinen lassen. Die Wortwahl finde ich im Endeffekt auch nicht zu übertrieben, da es wirklich ''schlimmere'' gibt und es eigentlich auch immer davon abhängt, wer übersetzt. Ganz angenehm war auch zu lesen, wie die Autorin aus Jonas einen kleinen Philosophen, mit seinen Zitaten von Platon, gemacht hat. Da ich mich mit dem Höhlengleichnis selber auskenne, und Jonas das dann auf Sarahs Situation angewendet hat, war ich sehr begeistert. Allgemein war mir Jonas am symphatischsten von allen. Er verwandelt fast alles in Metaphern und hat einen super Humor. Sarah hingegen konnte ich manchmal nicht immer verstehen, weil sie sich oft selber schlecht gemacht hat. Insgesamt ist es der Autorin dann aber gelungen, diese beiden kompletten Gegensätze zusammenspielen zu lassen. Beide haben einen positiven Einfluss auf den jeweils anderen und verändern ihn auf eine Weise im Verlaufe des Buches und sie bauen etwas auf, was nur sie beide verstehen.
Das Ende hat einen natürlich wieder einmal neugierig gemacht und man will natürlich gleich weiter lesen, da es jetzt ziemlich spannend wird und die neue gewonnene Beziehung auf eine Probe gestellt wird. Ich bin gespannt!

Fazit:
Alles in allem, kann ich das Buch jedem empfehlen, der auf  Erotikromane steht. Was gut gelungen war; Nichts ist übertrieben beschrieben worden und nicht ewig lang gezogen. Man kommt schnell voran und hat an vielen Stellen auch was zum Schmunzeln. Man erlebt die Entwicklung der jeweiligen Charaktere am Ende des Buches doch schon ziemlich deutlich, was der Autorin also gut gelungen ist. Insgesamt bin ich zufrieden und werde die Reihe auf jeden Fall, egal wie der zweite ausfällt, komplett lesen.
The Club - Flirt bekommt von mir 4,5/5 Sterne. :)