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Dienstag, 27. Dezember 2016

Rezension "Him - Mit ihm allein"


Verlag: LYX Verlag
Seitenanzahl: 384
Preis: 9,99 € ; Ebook: 8,99€
Taschenbuch/Klappenbroschüre
Band 1

Klappentext:
Zwei Dinge weiß Jamie ganz sicher: Erstens, er wird nach dem College professionell Eishockey spielen. Und zweitens, er steht auf Frauen. Daran hat auch die heiße Nacht, die er damals im Trainingscamp mit seinem besten Freund Wes verbrachte, nichts geändert. Doch dann stehen sich die beiden nach vier Jahren plötzlich wieder gegenüber. Und Jamie muss feststellen, dass die Gefühle, die Wes in ihm hervorruft, alles andere als freundschaftlich sind ...

Meine Meinung:
Zum Inhalt:
Mal ein etwas anderer New Adult Roman, der mich wirklich positiv überrascht hat. Der Klappentext verspricht eigentlich schon viel, weshalb ich mich auch direkt darauf stürzen musste, als Mona Kasten das auch noch in ihrem Lesemonat erwähnt hatte.
Es geht um Ryan, bzw. Wes und Jamie, die eine gemeinsame Vergangenheit verbindet. Sie sind eigentlich nicht nur beste Freunde, sondern haben auch eine mehr als außergewöhnliche, für mich auch etwas amüsante, Nacht verbracht, die einiges verändert hat. Als sie sich nach 4 Jahren wiedersehen, tauchen gemischte Gefühle auf. Wes, der ganz offensichtlich auf Männer steht, merkt sofort, dass das, was die beiden damals hatten, ihn auch heute nicht kalt lässt, er begehrt Jamie noch immer, aber wie soll er ihm das erklären, ohne dass die Freundschaft wieder kaputt geht? Deswegen hat er damals nämlich das Weite gesucht.
Jamie hingegen, der offensichtlich eher auf Frauen steht, zerbricht sich noch immer den Kopf, wie es dazu kam, dass die Freundschaft damals so auseinander ging. Er sieht gar kein großes Problem in dem, was passiert ist. Es scheint also erstmal ein aussichtsloses Aneinandervorbeidenken, denn Wes will die Freundschaft, die er gerade erst wieder gefunden hat, nicht wieder zerstören. Und Jamie geht es sowieso nur um die Freundschaft. Gefühle könnten da nie auftauchen. Dachte Jamie zumindest ...
Ich fand es äußerst interessant, solch eine NA Geschichte zwischen zwei Männern zu lesen und auch, dass die Idee so gut umgesetzt wurde. Es wirkte alles sehr authentisch und gar nicht übertrieben. Es passt perfekt in die heutige Zeit, wo es vollkommen okay ist, seine Sexualität preis  zu geben und dazu zu stehen. 

Zu den Charakteren:
Erstmal ein riesen großes Lob an die beiden Autorinnen, für diese beiden Protagonisten! Zwei wirklich sehr gelungene Charaktere. die zusammen wirklich perfekt harmonisieren.
 Jamie war mir wirklich ein Goldschatz! Er ist keiner dieser Jungs, die sich fürchten, was andere erstmal denken und er selbst verurteilt andere nicht. Er war hier sehr offenherzig, bereit, neues auszuprobieren und nicht den aggressiven jungen Erwachsenen zu geben. Er ist auch unglaublich charmant und humorvoll und ich hätte ihn mir nicht besser gewünscht. Um so weiter alles voran schreitet, desto mehr Gedanken macht er sich. Er setzt sich mit seinen Gefühlen wirklich auseinander und tut sie nicht einfach so ab. 
Wes habe ich genauso sehr geliebt. Er steht zu seiner Sexualität und lässt sich da auch von niemandem etwas sagen. Auch, wenn er anfangs öfters auch noch eher als kleiner Aufreißer hingestellt wurde, war das zum Ende hin schon wieder vergessen. Auch ein humorvoller, charmanter Charakter. Im Gegensatz zu Jamie, war aber tatsächlich er auch derjenige, der des Öfteren mal unsicher war, was ihn mir aber nur umso authentischer gemacht hat.
Auch an Nebencharakteren hat es hier nicht gefehlt. Zwar waren diese nicht immer ganz so präsent wie die beiden Männer, jedoch haben sie die Geschichte insgesamt nicht so eintönig erscheinen lassen und perfekt zum Geschehen beigetragen.

Zum Schreibstil:
Der Schreibstil dieser beiden Autorinnen war grandios! Ich hab vorher noch keines von ihren Büchern gelesen, wurde aber mit diesem ersten auch direkt nicht enttäuscht. Ihre Art zu schreiben, war wirklich sehr angenehm zu verfolgen, ich kam schnell voran und die beiden haben auf der einen Seite eine gute Portion Humor eingebracht, sind auf der anderen Seite auch ziemlich ernst mit der ganzen Thematik umgegangen und haben es nicht gekünstelt wirken lassen. Wirklich sehr gut.

Fazit:
Him - Mit ihm allein - hat mich einfach nur umgehauen. Ich konnte mir erst nicht vorstellen, dass es mich genauso begeistern könnte, wie die anderen Bücher in diesem Genre, aber es hat mich total vom Gegenteil überzeugt. Diese beiden Autorinnen haben wirklich ein sehr gutes Buch damit heraus gebracht. Deren Art zu schreiben, hat das Lesen nicht unangenehm oder unrealistisch erscheinen lassen und die Charaktere waren einfach nur großartig. Ich empfehle dieses Buch wirklich jedem. Auch, um mal etwas Abwechslung in der New Adult Welt zu haben. ;)
Ich bin schon gespannt auf den 2. Teil!

Bewertung:





Samstag, 24. Dezember 2016

Rezension zu "Rock my heart" von Jamie Shaw




Ich bedanke mich beim Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares! 

Verlag: Blanvalet Verlag
Seitenanzahl: 385
Preis: 12,99 € Ebook: 3,99 €
Erscheinungstermin Paperback: 20.02.2017
Reihe: The Last Ones to Know, Band 1

Klappentext:
Feiern, tanzen – einfach Spaß haben! Das ist der Plan von Rowan Michaels und ihrer Freundin Dee, als sie zu einem Konzert der Band "The Last Ones To Know" gehen. Dort trifft sie auf Adam Everest, den absolut heißen Sänger der Band. Sie lässt sich zu einem Kuss hinreißen – doch der wird ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen …

Meine Meinung:
Zum Cover:
Ein echter Blickfang! Das Cover hat mich sofort angesprochen und ich muss sagen, dass es mich auch hauptsächlich dazu gebracht hat, den Klappentext zu lesen. Es ist relativ schlicht gehalten, geht dennoch sofort ins Auge und man kann schon erahnen, wie der Grundgedanke hinter diesem Cover ist.Wirklich gut gemacht!

Zum Inhalt:
Ohne großes Vorreden, wird man direkt ins Geschehen hinein geworfen. Rowan und ihre beste Freundin, Dee, wollen an diesem Abend einfach nur Spaß haben und beschließen daher in einen Club zu gehen. Erstmal nicht groß dramatisch. Was Rowan aber nicht ahnt, dass ihr Freund auch dort ist - mit einem anderen Mädchen. Allein das hat einen schon noch neugieriger gemacht, da ihr Freund, bevor sie ihn erwischt, komplett scheinheilig beschrieben wird.
Auf der anderen Seite, trifft sie auf den unverschämt gut aussehenden Rockstar Adam Everest, der sie vom ersten Moment an fasziniert hat, deshalb lässt auch gleich, in Verbindung mit dem Klappentext, darauf schließen, was passiert. Es kommt zu einem Kuss und Adam stellt Rowans Leben komplett auf den Kopf, weshalb sie versucht, so schnell wie möglich wieder zu verschwinden.
Amüsant wird es dann, als Rowan Adam in einer komplett unerwarteten Sitution wieder sieht ...
Der Autorin ist es damit auf jeden Fall sehr gut gelungen, die Idee rund um die Geschichte des Rockstars und dem "Normalen Mädchen" umzusetzen. Die Autorin hat ihre ganz eigene Art gehabt, Dinge zu beschreiben und hat das Lesen somit nie langweilig werden zu lassen. 

Zu den Charakteren:
Rowan: Rowan war mir eine sympathische Protagonistin. Sie hat eine gute Person Selbstbewusstsein, weiß größtenteils was sie will und wie sie es erreichen kann. Das Buch ist aus ihrer Sicht geschrieben und damit hat die Autorin nichts falsch machen können. An manchen Stellen hätte ich sie wirklich einfach mal wach rütteln wollen, da sie dann auf einmal eine so große Unsicherheit ausgestrahlt hat, die eigentlich gar nicht hätte sein brauchen.
Adam: Adam kann man einfach nur lieben. Er sieht gut aus, singt fantastisch und auf den Kopf gefallen ist er auch nicht. Er ist humorvoll, auf der anderen Seite kann er aber auch richtig ernst sein, was ihn auch so unglaublich authentisch gemacht hat. Er ist zum Glück keiner dieser Bad Boy Rockstars, worüber ich sehr froh war, hat aber auch immer mal wieder einen Schub in die richtige Richtung gebraucht, damit alles endlich mal in die Gänge kam.
Außerdem trifft man hier auf eine Menge an Nebencharakteren, die mir alle wirklich sehr gut gefallen haben. Neben Rowans Freunden, Dee und Leti, treffen wir hier auch auf die anderen Bandmitglieder von "The Last Ones To Know", die die Story an sich noch perfekt mit abrunden.
Es wird zu einigen von ihnen auch noch weitere Bücher von der Autorin geben, auf die ich schon sehr gespannt bin!

Zum Schreibstil:
Die Autorin hat mich mit ihrem Schreibstil positiv überrascht. Sie hat eine unglaublich humorvollen Schreibstil, der die Geschichte auch an sich perfekt gemacht hat. Ihre Charaktere sagen klar das, was sie denken und nehmen kein Blatt vor dem Mund. Auch die Kapitel sind nicht unendlich lang geschrieben, sodass man auch schnell voran kommt.

Fazit:
Insgesamt war ich mit diesem Buch sehr zufrieden. Natürlich ist es keine mega anspruchsvolle Story, aber so für zwischendurch oder wenn man einfach mal etwas zum Aufheitern braucht, auf jeden Fall sehr gut. Durch den lockeren Schreibstil der Autorin kommt man schnell voran und auch die Charaktere kann man einfach nur lieben. Natürlich hat es sich die Autorin auch nicht nehmen lassen, die Erotik hier mit hineinzubringen, die ihr durch ihren Schreibstil in der Umsetzung sehr gut gelungen ist.
Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen!

Bewertung:



Mittwoch, 21. Dezember 2016

Rezension "Too Late" von C. Hoover

(Quelle: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/512J6u74%2BgL.jpg )

Too Late von C. Hoover
Herausgeber: Hoover Ink (November 13, 2016)
Taschebuch
Seitenanzahl: 385
Preis: 13,67 € (Amazon) Ebook: kostenlos bei kindle unlimited 
Sprache: Englisch

Klappentext:
Sloan will go through hell and back for those she loves. And she does, every single day. After finding herself stuck in a relationship with the dangerous and morally corrupt Asa Jackson, Sloan will do whatever it takes to get by until she's able to find a way out. Nothing will get in her way. Nothing except Carter. Sloan is the best thing to ever happen to Asa. And if you ask Asa, he'd say he's the best thing to ever happen to Sloan. Despite Sloan's disapproval of Asa's sinister lifestyle, he does exactly what he needs to do in order to stay a step ahead in his business. He also does exactly what he needs to do in order to stay a step ahead of Sloan. Nothing will get in his way. Nothing except Carter. 

Meine Meinung:
Zum Inhalt:
Ohne große Einleitung und Prolog wirft Colleen Hoover einen direkt ins Geschehen. Angefangen mit Sloan und Asa. Die beiden sind ein Paar, jedoch merkt man sofort, dass Sloan die Beziehung nicht ganz so zu genießen scheint wie Asa. Da sind zwar irgendwo auch Gefühle dabei, zumindest für den Asa, der er einmal war, aber vor allem hat sie ein gewisses Pflichtgefühl bei ihm. Weshalb sie es sich quasi über sich ergehen lässt, denn zu groß ist die Angst, ihn zu verlassen. Was nämlich zu erkennen ist: Sloan hat wohl schon einiges durchmachen müssen und hat nicht die nötigen Mittel, allein für sich und ihren Bruder auf zu kommen. Das ist auf jeden Fall schon mal von der Story her sehr gut "ausgedacht".
Auf der anderen Seite, nur ein paar Stunden später, lernt man auch noch den 3. Protagonisten, Carter, kennen. Mit ihm hat Colleen das komplette Gegenteil von Asa erschaffen. Einen Charakter, den man aus ihren sonstigen Romanen kennt. Er war mir von Anfang an sympathisch und auch die Chemie, die zwischen ihm und Sloan herrschte, hat einen sofort gefesselt. Aber auch er hat ein Geheimnis und Colleen hat, zum Glück, auch nicht lange darauf warten lassen, es zu lüften. So konnte man dem Geschehen besser folgen.
Als die 3 dann auch noch in einer unerwarteten Situation aufeinander treffen, nimmt alles seinen Lauf.
Sehr gut fand ich, wie gut Colleen die Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren im ganzen Verlauf des Buches dargestellt hat. 2 komplett unterschiedliche, männliche Charaktere und mittendrin Sloan. Konflikte sind da vorprogrammiert. 
Unglaublich spannend aufgebaut und man will wirklich immer nur straight weiter lesen, auch wenn Colleen hier mit meinen Gefühlen manchmal Ping Pong gespielt hat, das hat es auch erst so fesselnd und spannend gemacht.


Zu den Charakteren:
Sloan war mir in den ersten paar Sekunden direkt sympathisch. Sie hat eine gute Portion Selbstbewusstsein und Humor. Auf der anderen Seite ist sie aber auch etwas verletzlich und auch sehr sensibel.
Sie ist nicht auf den Kopf gefallen und behält die Realität auch immer im Auge. Für die, die sie liebt, tritt sie immer ein. Auch durch die Art, wie Colleen schreibt und Stories rund um Charaktere erfindet, kam sie mir auch sehr authentisch herüber. Man kann sie nur dafür bewundern, was sie alles auf sich genommen hat.

Carter war mir auch direkt sympathisch. Wie schon erwähnt, geht er eher in die Richtung der Charaktere, die man von CoHo kennt. Er hat einen stark ausgeprägten Beschützerinstinkt, ist unglaublich charmant und humorvoll. Er ist ein bodenständiger Mann und im Gegensatz zu Asa muss man ihn einfach lieben. Auch seine Handlungen und Gedanken zu lesen, war sehr angenehm.

Asa war mir eigentlich direkt unsympathisch ... Er hat einen ganz besonderen LifeStyle, den er auslebt und das ist wirklich kein angenehmer. Anfangs ist er gleich einfach nur kontrollsüchtig, arrogant und versucht, Sloan, wo es nur geht, zu unterdrücken. Er hat auch ein ganz schreckliches Weltbild in Bezug auf Frauen, was ihm in der Kindheit schon vorgelebt wurde. Zwar hat auch er es nicht einfach gehabt und irgendwie hat man da auch etwas Mitleid mit ihm, aber irgendwann wurde es einem doch zu viel. Je weiter das Buch voran schreitet, desto  mehr ging es mit ihm durch und ich war teils einfach nur noch sprachlos. Ganz sicher nichts für schwache Nerven, aber trotzdem bewundere ich Colleen dafür, ihn so erschaffen zu haben.

Schreibstil:
Colleens Schreibstil war mal wieder grandios! Es war nicht so komplex geschrieben, dass man den Kontext nicht mehr versteht, nein, im Gegenteil sogar. Ich kam ziemlich schnell voran, was aber auch teils an den kurzen Kapiteln lag. Auch, dass sie die Kapitel aus der Sicht von allen 3 Charakteren geschrieben hat, hat Abwechslung gebracht und so waren wenigstens die Handlungen nachvollziehbarer, da die Gedanken immer sehr gut geschildert worden.
Dann war da noch die Aufteilung der Kapitel. Im Vorwort erwähnt Colleen auch, dass das ein etwas anderer Aufbau ist als man ihn sonst kennt. Der Prolog ist z.B hinten und dann gibt es einen Epilog zum Epilog ... Einfach nur großartig!

Fazit:
Insgesamt hat mich das Buch einfach nur umgehauen. Ich wusste ja, dass es wieder ein etwas anderes Buch von Colleen wird, aber dass es dann doch so krass her ging, hat mich positiv überrascht.
Es war immer unglaublich spannend und fesselnd und ruft bei einem jede Menge Gefühle hervor. Bei jedem Kapitel hab ich mit den Charakteren mitgefiebert und es wurde nie langweilig, weil Colleen auch immer wieder einen neuen Ass im Ärmel hatte.
Wirklich richtig gut! Weshalb ich es auch absolut nur empfehlen kann. Zumindest an etwas ältere Leser, da es dort durchaus Szenen gibt, die wirklich krass waren. Man sollte die Warnung, die Colleen vorher auch gab, nicht einfach so leicht hin nehmen.^^

Bewertung:

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Rezension “Die Geliebte“ von Sara Bilotti

(Quelle: https://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila_hires/Bilotti_SDie_Geliebte_03_168884.jpg )
Die Geliebte von Sara Bilotti
Verlag: Blanvalet Verlag
Taschenbuch / Klappenbroschüre
Seitenanzahl: 320
Preis: € 14,99 [D] € 15,50 [A] ; Ebook: € 9,99 [D]

Vielen Dank an den Blanvalet Verlag, für das Rezensions - Exemplar! :) 

Klappentext:
Die sonnige Toskana hat Eleonoras Leben schöner gemacht. Hier hat sie ein Zuhause gefunden, und seit sie bei Emanuele wohnt, empfindet sie zum ersten Mal ein Gefühl von Zughörigkeit. Doch als sie hört, dass er ihr Vertrauen missbraucht haben soll, zerbricht das fragile Glück, und Eleonora flieht sich in Alessandros Arme, den sie im Grunde ihres Herzens nie vergessen hat. Irgendwann wird ihr klar, dass der Moment gekommen ist, sich ihrer Vergangenheit zu stellen, so schmerzhaft sie auch sein mag. Der Moment, sich endlich zu entscheiden ...

Meine Meinung:
Das Cover: 
Das Cover fand ich, wie bei den anderen beiden Bänden auch wieder sehr gut gelungen. Es ist noch relativ schlicht gehalten, aber dennoch irgendwo ein kleiner Blickfang, der auf jeden Fall Aufmerksamkeit auf mehr erregt


Zum Inhalt:
Der dritte Band setzt etwa 1 Jahr nach dem Geschehen im 2. Band an. Alessandro ist weiter gezogen und Eleonora und Emanuele befinden sich mitten in ihrer Beziehung. Noch immer hat Eleonora Gefühle für Alessandro. Es scheint, als wäre alles anders, jetzt, wo Alessandro weg ist. Er hat quasi einen riesen Einfluss auf die anderen Charaktere gehabt. Verständlich, denn Alessandro war derjenige, der immer Leben in die Villa Bruges gebracht hat. Vor allem hat auch Corinne sehr damit zu schaffen gehabt, dass er weg war. Wie wir sie in den vorherigen Bänden kennengelernt haben, hängt sie doch ziemlich an Alessandro. So auch hier. Und deshalb hat sie sich erstmal zu Emanuele und Eleonora geflüchtet. Klingt erstmal nicht problematisch, doch dann kommen Eleonora auf einmal Unsicherheiten in Bezug auf die Beziehung zwischen Emanuele und Corinne auf. Für mich zwar etwas unverständlich, denn immerhin war sie diejenige, die in den vorherigen Bänden eher zweigleisig fuhr und andauernd zwischen den beiden Brüdern pendelte und somit für Unsicherheit sorgte. Und so auch hier zu Anfang noch. Was mich auch etwas gestört hat, da es dadurch immer so herüber kam, als könne sie sich mit Emanuele Liebe nicht zufrieden geben ..
Was mir hier gut gefallen hat, war, dass wir, zwar leider erst zum Ende des Buches, endlich auch mal Gewissheit über Eleonoras und Corinnes Vergangenheit bekommen haben. Der Autorin ist es somit meiner Meinung nach auch gelungenen,  Eleonoras anfänglich doch sehr oberflächlichen Charakter, eine gewisse Tiefgründigkeit zu verschaffen, die so manche ihrer Verhaltensweisen und Handlungen auch schon eher erklärt haben.

Und somit zu den Charakteren:
Wie schon gesagt, wirkte Eleonora so ziemlich oberflächlich und auch unsensibel. Das hat sich vor allem zu Anfang gezeigt und sich bis in die Mitte des Buches so hin gezogen. Schade, da man das Potential, das hinter ihrem Charakter die ganze Zeit schon steckte, somit früher hätte heraus holen hätte können. Denn wie auch schon in den Rezensionen der vorherigen Bänder erwähnt, waren ihre Handlungen und Aussagen oft sehr widersprüchlich, was es schwer gemacht, sie oftmals noch wirklich ernst zu nehmen. Zum Glück ist es der Autorin gelungen, ihren Charakter auch an so einigen Situationen, denen sie sich stellen musste, wachsen zu lassen und somit eine gute Wendung des Charakters zu schaffen.
Mit Alessandro konnte ich mich auch in diesem Buch noch nicht so ganz anfreunden. Er wirkt immer noch widersprüchlich in seinen Aussagen und man kann ihn nie so wirklich einschätzen, da im Laufe des Buches auch immer wieder neue Geheimnisse auftauchen, die dann erst seinen wahren Charakter zeigten und man erstmal gar nicht wusste, wie er denn nun wirklich ist ...
Mein liebster und meiner Meinung nach am stärksten gelungener Charakter, war Emanuele. Wie schon in den anderen Rezensionen erwähnt, steckte in seinem Charakter von Anfang an so viel Tiefgründigkeit, die erst einmal hinter Oberflächlichkeit und Arroganz versteckt wurde. Das hat die Autorin in diesem Band noch mehr als deutlich unter Beweis gestellt. Auch fand ich seine Entwicklung vom 1. Band her allgemein auch sehr sehr gut gelungen. Eleonora hat bei ihm Gefühle geweckt, von denen er vorher nicht wusste, dass er zu diesen überhaupt in der Lage ist. Das hat ihn mir noch so sympathischer gemacht. Er hat außerdem seinen Humor beibehalten und man hatte auch öfter etwas zum Schmunzeln!
Die Nebencharakter wie etwa Denise, Corinne und Maurizio rückten in diesem Band auch mal etwas in den Vordergrund und man erfährt so einiges über sie, was ihr Verhalten erklärt. Zwar waren auch sie nicht wirklich tiefgründige Charaktere, für Nebencharaktere aber noch gut gelungen.


Fazit:
Insgesamt empfand ich “Die Geliebte “ als den stärksten Band der 3 Bände. Der Autorin ist es sehr gut gelungen, die Charaktere weiterzuentwickeln und auch die Story an sich spannender und authentischer zu gestalten. Sie bieten vielerlei Emotionen, die das Buch auch insgesamt noch einmal gut mit abrunden. Auch in ihrer Art, zu schreiben, hat die Autorin an sich sich etwas verbessert. Zwar bin ich von der Reihe insgesamt nun kein riesen Fan, aber ich denke, so für zwischendurch und wenn man mal etwas  “einfaches / lockeres “ lesen möchte, auf jeden Fall zu empfehlen. :)

Bewertung: 

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Rezension Die Verführte von Sara Bilotti

(Quelle: https://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila_hires/Bilotti_SDie_Verfuehrte_02_v3_167548.jpg )

Die Verführte von Sara Bilotti
Verlag: Blanvalet Verlag
Taschenbuch / Klappenbroschüre
Seitenanzahl: 320
Preis: € 14,99 [D] € 15,50 [A] Ebook: € 9,99

Klappentext: 
Eine Frau, zwei Männer und ein italienischer Sommer voller Leidenschaft
Eleonora ist in einer Beziehung mit Emanuele, doch so sehr sie sich auch bemüht – sie kann seinen Bruder Alessandro nicht vergessen. Nur dass der gerade geheiratet hat, und zwar niemand anderen als Corinne, Eleonoras Kindheitsfreundin, die mit ihr zusammen aufgewachsen ist. Doch auch Alessandro scheint Eleonora nicht aus dem Kopf zu bekommen. Er hält Kontakt zu ihr und schürt ihre Zweifel im Hinblick auf Emanueles Treue. Als dann noch eine dritte Frau auftaucht, kochen die Gefühle hoch …

Meine Meinung:
Zum Inhalt:
In den 2. Teil hinein zu finden, war schon etwas einfacher. An den Schreibstil war ich da ja nun mittlerweile gewohnt. Das Buch setzt an der Hochzeit von Alessandro und Corinne an, auf der natürlich auch die ganzen anderen Charakter wieder auftauchen. Eleonora und Emanule sind in einer frischen "Beziehung", wie es scheint. Eins macht Eleonora aber immer noch zu schaffen: Die Gefühle, die sie für Alessandro hegt. Da dieser durch seine Vergangenheit zu festen Bindungen und klaren Gefühlen nicht in der Lage ist, macht es das für Eleonora schwieriger. Zwar hat sie wohl auch etwas für Emanuele über und steckt auch in einer Beziehung mit ihm, trotzdem kann sie das, was sie im 1. Band mit Alessandro teilte, nicht vergessen. Immer wieder ertappt sie sich in Situationen, wo sie an ihn denkt. Konnte ich persönlich nicht immer verstehen, da sie ja eigentlich Emanuele hatte und diesen auch nicht los lassen wollte. Klar, da ist auch irgendwo noch eine gewisse Angst, was die Beziehung zu Emanuele angeht, da er auch ziemlich dominant ihr gegenüber ist und sie ja auch eine wohl schwerere Vergangenheit hatte, aber dann hätte sie sich ja gleich von Emanuele fernhalten können und nicht immer wieder für Sex zu ihm zurück kehren ... 
Außerdem rückt auch die Vergangenheit rund um die beiden Brüder Vaninni endlich mal mehr in den Vordergrund. Vieles kommt ans Licht und wird aufgeklärt, was das Lesen dann insgesamt doch nochmal etwas spannender gemacht hat.

Zu den Charakteren:
Vor allem mit den 3 Protagonisten war ich schon etwas zufriedener. Man kennt ihre Laster und Verhaltensweisen, nur ist es der Autorin dieses Mal besser gelungen, die Charakter wenigstens etwas authentischer herüber zu bringen. Irgendwie auch ausgereifter. Obwohl mir Eleonora noch nicht ganz so sympathisch war, da sie, meiner Meinung nach, oft zu sehr ans Alessandro hing. Als könne sie sich mit der Liebe, die Emanuele für sie empfindet, nicht zufrieden geben. Da wirkte es so, als wäre Emanuele nur gut genug, wenn Alessandro sie abwies.
Auch Alessandros Charakter war mir manchmal noch etwas schleierhaft. Trotz des Wissens darüber, was die Gefühle Emanueles Eleonora gegenüber angehen, war er trotzdem oftmals gegen ihn. Obwohl er ja immer als gutherziger, liebender Mensch beschrieben wird. Auch seine Handlungen waren mir hier zu widersprüchlich. Immer wieder gab es ein Hin und Her bei seinen Gefühlen.
Die Nebencharaktere wie etwa Denise oder Corinne waren mir auch noch etwas unsympathisch und ich konnte noch immer nicht so wirklich warm werden. Sie sind alle erwachsen, benehmen sich aber nicht immer wirklich so. Vor allem auch Corinne. Sie ist immer so in ihrer Traumwelt und so naiv, ich konnte sie einfach nicht mehr ernst nehmen ... 

Fazit:
Mit dem 2. Band ist der Autorin zwar schon ein etwas besserer Band gelungen, aber auch dieser konnte mich nicht vollends überzeugen. Er hat noch viele Schwachstellen, vor allem auch bei den Charakteren, die mir gar nicht gefallen haben. Das einzige, was den Band noch etwas gerettet hat, war, die Vergangenheit von Alessandro und Emanuele, die aufgeklärt wurde und die sarkastischen und humorvollen Antworten von Emanuele. ^^ 

Bewertung: 


Kurzrezension "Die Begehrte" von Sara Bilotti

(Quelle: https://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila_hires/Bilotti_SDie_Begehrte_01_168882.jpg

Verlag: Blanvalet Verlag
Taschenbuch / Klappenbroschüre
Seitenanzahl: 318
Preis: € 14.99 [D] € 15,50 [A] Ebook: € 9,99 [D]

Klappentext:
Zwei rätselhafte Männer – einer ungezähmt und wild, der andere kultiviert und charmant. Wer wird Eleonoras Herz erobern?
Vier Jahre lang hat Eleonora ihre Kindheitsfreundin nicht gesehen, als sie von ihr auf ein idyllisches Landgut in der Toskana eingeladen wird. Dort lebt Corinne mit Alessandro, einem brillantem Geschäftsmann, gutaussehend, höflich und kultiviert, zu dem sich Eleonora auf Anhieb hingezogen fühlt. Doch auch seinem Bruder Emanuele, dem etwas Dunkles, Unberechenbares anhaftet, kann sie kaum widerstehen. Die Männer wissen um ihre Anziehungskraft und beginnen ein undurchsichtiges Spiel mit ihr. Dabei spürt sie, dass die beiden ein Geheimnis hüten, dem sie nach und nach auf die Spur kommt …

Meine Meinung:
Zum Inhalt:
Bis man so richtig ins Geschehen hinein kommt, dauert es noch ein bisschen, aber sobald man es ist, ist schnell klar, dass die beiden Vaninni Brüder eine Anziehungskraft ausstrahlen, die es Eleonora nur schwer macht, zu widerstehen. Doch durch die Vergangenheit, die die beiden Brüder teilen, fällt es ihnen im Endeffekt noch schwer, mit den Gefühlen, die Eleonora bei ihnen auslöst, umzugehen. Was auch erstmal gar nicht so schlecht klingt, denn das macht es auf den ersten Blick authentisch. Nur ist es der Autorin von der Umsetzung nicht ganz so gelungen, da vieles auch ins Widersprüchliche ging.  Auch fand ich die Story allgemein etwas schwach aufgebaut, da vieles etwas oberflächlich behandelt wurde und nicht so echt herüber kam

Zu den Charakteren:
Ich muss ehrlich sagen, dass ich mit den Charakteren nicht ganz soo warm geworden bin. Anfangs wirkt vieles sehr unnatürlich und sie waren nicht so wirklich 'greifbar' für den Leser. Es wirkte, vor allem auch bei Eleonora so, als wären sie Fremde und nicht wirklich dabei und hätten keine tiefgründigen Gefühle. 
Auch sind es direkt sehr viele Charaktere, die im ersten Band vorgestellt worden sind und Verbindungen haben, mit denen man sofort konfrontiert wird und die für leichte Verwirrung sorgen.
Auch konnte ich manche Charaktere und deren Handlungen nicht verstehen. Vieles war widersprüchlich und schien nicht gut durchdacht. Auch konnte ich Eleonora nicht immer ganz verstehen, weil sie ihrer besten Freundin gegenüber auch ziemlich unsensibel war und umgekehrt auch. Die Freundschaft wirkte im Allgemeinen auch sehr unecht.
Der einzige Charakter, der mir, trotz auch auftretender Schwächen, etwas gefallen hat, war, Emanuele. Er wirkt zwar etwas kalt, distanziert und oberflächlich, aber da merkt man, vor allem auch an seinen Antworten, dass so viel mehr hinter ihm steckt. Viel mehr Tiefgründigkeit als bei den Anderen. Schade, dass er manchmal etwas zu sehr negativ hingestellt wurde. Als wäre er nur für das Eine gut.

Zum Schreibstil
Mit dem Schreibstil hatte ich, ehrlich gesagt, auch so meine Probleme. Die Geschichte ist sozusagen aus der 'Allwissender Erzähler' Perspektive geschrieben, was einiges unwirklich erscheinen ließ.
Die Autorin ist keineswegs eine schlechte Autorin, aber ich hatte mir da mehr erhofft, vom Schreiben.

Fazit
Insgesamt muss ich sagen, dass mich das Buch nicht so wirklich überzeugt hat. Ich bin da mit viel mehr Erwartungen heran gegangen. Ich hab ihn auch nur zu Ende gelesen, weil ich das 3. Buch als Rezi Exemplar erhalten habe...^^ Sicherlich ist es mal etwas für zwischendurch und ein paar Stellen gibt es auch, die nicht schlecht waren, aber insgesamt war es mir einfach zu oberflächlich und ein schwacher Start für die Reihe.

Bewertung:




Samstag, 10. Dezember 2016

Meine eigene Geschichte


Einen wunderschönen guten Tag! :)
Dieses mal ein etwas anderer Post .. :D Und zwar habe ich mich jetzt, endlich, dazu überwunden, meine Geschichte, die ich eigentlich nur für mich geschrieben habe, auch auf Wattpad zu veröffentlichen.^^  Ich verspreche mir damit natürlich nichts Großes, aber ich hab neben dem Lesen auch die Leidenschaft, zum Schreiben für mich entdeckt.^^
Vielleicht interessiert es ja den einen oder anderen. :)
Unter dem Namen "bookaholicd1" hab ich nun meine mittlerweile 2. Geschichte - wobei ich die erste wieder raus genommen habe - "Lost" veröffentlicht. :)

Worum geht es?
Sarah und Leslie sind unzertrennlich. Schon seit der 1. Klasse konnte sich niemand zwischen die beiden stellen.
Für beide beginnt das letzte Jahr an der Highschool - dachte Sarah zumindest.
Ihre beste Freundin hat sich vor nur wenigen Tagen das Leben genommen und nun fühlt sich Sarah Lawson sich allein auf dieser oberflächlichen Welt gelassen. Nicht nur das, sie zieht außerdem in eine neue Stadt- Grandhill.
Dort kennt jeder jeden. Und als Sarah an ihren ersten Tag nichtsahnend im Park auf einer Bank liegt, begegnet sie dem charmanten und selbstbewussten Daniel Hayes. Er erkennt sofort, dass Sarah irgendwas hinter ihrer Fassade zu verstecken versucht. Aber kann er es auch schaffen, dahinterzublicken und Sarah für sich zu gewinnen?


Soo, das wäre auch schon der Inhalt. :)
Ich verlinke euch die Geschichte einfach mal. Würde mich freuen, wenn ihr vorbei schaut. :)

Link:

https://www.wattpad.com/myworks/92627965-lost

Rezension Nothing Less von Anna Todd

https://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila_hires/Todd_ANothing_less_After_7_176426.jpg
Nothing Less von Anna Todd 
Verlag: HEYNE Verlag
Taschenbuch/Klappenbroschüre
Seitenanzahl: 352
Preis: € 12,99 [D] €13,40 [A], Ebook: € 9,99

Klappentext:
Landons Leben in New York ist ein ziemliches Abenteuer, und er ist hin- und her gerissen zwischen zwei Frauen. Mit einer verbinden ihn eine lange Geschichte und viele besondere Erfahrungen. Die andere zieht ihn magisch an und fasziniert ihn auf eine Art und Weise, die ihn irritiert. Doch für wen soll er sich entscheiden? Ist es seine Geschichte, die zählt, oder sein Instinkt? 

Meine Meinung:
Vorab: Nach langer Wartezeit, hab ich Nothing Less, noch vor offiziellem Erscheinungstermin, in meinen Händen halten gehalten und ich hab mich wirklich gefreut, es endlich auf Deutsch UND zu Ende zu lesen. Vorher hab ich es nämlich schon auf Wattpad gelesen, aber Anna hat dort kein Update mehr hoch geladen, was meine Ungeduld noch mehr gesteigert hat! :D

Zum Inhalt:
Unsere liebe Anna Todd begrüßt uns direkt mit einer Sequenz aus der Zukunft, die Landon mit seiner Tochter (und zum Teil auch seiner noch unbekannten Frau) zeigt. Das war mal ein etwas anderer Einstieg als wir es von ihr gewohnt sind und ich fand es einfach nur wunderschön, diese Szene zu lesen! Das macht auf jeden Fall schon mal Vorfreude auf den Rest der Geschichte.
Danach setzt das Buch direkt beim 1. Band an. Es geht direkt weiter im Geschehen und man kommt auch schnell wieder rein. Im Mittelpunkt steht hier immer noch das Problem rund um Landons Liebesleben. Im Moment vorrangig um das von Nora und Landon, eher gesagt. Wie man im ersten Band schon gemerkt hat, mögen die beiden sich sehr und kommen gar nicht mehr so wirklich voneinander los. Das Problem ist nur, dass Nora noch nicht bereit ist, Landon vollständig in ihr Leben zu lassen. Zu groß ist die Angst davor, was Landon alles erfahren könnte und für immer verschwindet. Landon will das natürlich nicht so einfach auf sich sitzen lassen und versucht in kleinen Schritten, mehr und mehr herauszufinden. Ob mit Erfolg, zeigt sich im Verlauf.

Zu den Charakteren:
Wie auch schon im ersten Buch, war Landon das Wohl derer, die er liebt, bzw.  mag, sehr wichtig. Er hat einen sehr stark ausgeprägten Beschützerinstinkt, der auch hier wieder mehr als deutlich hervor kam. Manche mögen seine Art auch nicht so ganz, finden, dass er eher zu einem "Weichei" gemacht worden ist. Dem stimme ich absolut nicht zu! Denn so schlimm finde ich seine Fürsorge und sensible Seite gar nicht - im Gegenteil. Das hat Landon eben schon immer ausgemacht und es gibt ja auch nicht nur diese Bad Boys, in die sich die Frauen verlieben und sich erst in Nachhinein ändern. Nein, es geht auch direkt so. Deswegen fand ich es sehr gut, dass Anna seinen Charakter so auch beibehalten hat.
Zu Nora konnte ich mir in Nothing More noch kein allzu großes Bild machen, da sie auch etwas weniger vorkam und man, wie Landon, nicht schlau aus ihr wurde. Hier in diesem Buch sind ein paar Kapitel auch aus ihrer Sicht geschrieben und man lernt sie, endlich, mal etwas mehr kennen. Sie ist mir auf jeden Fall nochmal sympathischer geworden. Sie ist das komplette Gegenteil von Landon, also reifer, erfahrener und baut Landon, wenn er sich selber mal wieder runter macht, immer wieder auf. Das hat mir wirklich gut gefallen. Oberflächlichkeit findet man bei ihr überhaupt nicht.
Außerdem kehren auch hier einige andere Charaktere auf, die wir aus dem 1. Band kennen. Neben meinem Lieblings Pärchen, Hessa, und unglaublich sympathischen Freunden von Landon, kommt auch Dakota hier wieder vor. Ich habe sie in Nothing More schon nicht so gemocht. Allgemein auch, als sie grundlos mit Landon Schluss gemacht hat. Aber hier ist die Antipathie für sie an manchen Stellen noch etwas gewachsen. Sie hat sich in manchen Situationen sehr kindisch benommen und ist sehr oft die "Mitleidsschiene" gefahren und hat Landon manipuliert. 
Anna hat aber natürlich auch sie nicht einfach so in ihrer Entwicklung stehen lassen und, zum Glück, noch versucht, so bei ihr weiter zu kommen, dass sie nicht als kompletter "Antagonist" im Gedächtnis bleibt.
Allgemein hat mir die Entwicklung aller Charaktere doch sehr gut gefallen. Ähnlich wie auch in den After Büchern, mussten erst wieder "große" Katastrophen passieren, damit die Charaktere daran wachsen können und das ist Anna wieder sehr gut gelungen.
Ihr gewohnter, lockerer Schreibstil rundete alles auch nochmal ab. Die Kapitel sind nicht unendlich lang geschrieben. Sie hat ihren gewohnten Humor beibehalten und auch wieder viel persönliches mit hinein gebracht, was alles noch umso sympathischer gemacht hat.

Fazit:
Nothing Less - auf jeden Fall das stärkere der beiden Bücher. Während im 1. Buch einiges teils noch etwas länger brauchte, um in die Gänge zu kommen und die Charaktere noch nicht ganz "ausgereift" waren, hat man hier die große Steigerung auf jeden Fall gesehen und es war wesentlich "spannender", das Geschehen zu verfolgen.
Landon hat eine so wundervolle Art an sich, ihn muss man einfach lieben.Und auch die Umsetzung hat mir sehr gut gefallen. Zwar bin ich sehr traurig, dass es jetzt irgendwie zu Ende ist, aber alles muss ja irgendwann enden.
Als großer Anna Todd Fan, empfehle ich dieses Buch absolut! 

Bewertung:


Sonntag, 4. Dezember 2016

Rezension Frigid von Jennifer L. Armentrout


Verlag: Piper Verlag
Taschenbuch
Seitenanzahl: 336
Preis: 9,99 € , Ebook: 8,99 €

Klappentext:
Sydney und Kyler sind so unterschiedlich wie Feuer und Eis. Während Kyler eine Frau nach der anderen abschleppt, geht Sydney lieber mit einem guten Buch ins Bett. Trotzdem sind sie seit Kindertagen beste Freunde. Doch als sie bei einem Skiurlaub von einem Schneesturm überrascht werden und in einer abgelegenen Skihütte übernachten müssen, werden alte, stets verdrängte Gefühle neu entfacht. Kann ihre Freundschaft diese Nacht überstehen? Und viel wichtiger: Werden sie die Nacht überstehen? Denn während sich die beiden einander vorsichtig nähern, hat es jemand auf ihr Leben abgesehen …

Meine Meinung:
Erst einmal möchte ich mich nochmal bei dem Piper Verlag bedanken, die mir Frigid als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben! :) 
Die Cover Gestaltung an sich fand ich wieder einmal an sich sehr gelungen, da es auch ein bisschen an die "Wait for you" Reihe von J.Lynn erinnert und es quasi wieder als ihr Erkennungszeichen wirkte. Nur schade, dass es eigentlich gar nichts mit den Protagonisten, beziehungsweise der Protagonistin, Sydney, zu tun hatte. Im Buch wird sie nämlich ganz anders beschrieben, weshalb es dann im Endeffekt etwas verwirrend wirkte. Aber das soll auch kein Kritikpunkt sein, ich wollte das nur mal erwähnen, dass es möglicherweise zu Verwirrung kommen könnte.
J.lynn ist sich mit ihrem Schreibstil wieder so ziemlich treu geblieben. Es war sehr angenehm, zu lesen und hat es einen leicht gemacht, schnell voran zu kommen. Man ist direkt im Geschehen drin und die Seiten fliegen nur so dahin. Wirklich klasse!
Wie im Klappentext schon beschrieben, geht es hier also um Sydney und Kyler, die eigentlich nur beste Freunde sind, jedoch heimlich Gefühle füreinander hegen. Ja, und das merkt man in den ersten paar Seiten auch schon mehr als deutlich. Das Problem dabei ist nur, dass beide das den Anderen gegenüber niemals zu geben würden. Zu groß ist die Angst vor Enttäuschung. Vor allem bei Syd war sie während des ganzes Buches auch viel ausgeprägter als bei Kyler. Dementsprechend versucht sie sich auch anfangs irgendwie anderweitig abzulenken, während Kyler, wie gewohnt, nur so von Frauen angehimmelt wird. Was sie eben nicht weiß: Kyler gefällt das überhaupt nicht, weshalb er sich auch gerne mal einmischt, um es quasi zu nichts kommen zu lassen. Für uns als Leser mehr als eindeutig, dass da mehr dahinter steckt. Trotzdem schaffen die beiden es erstmal nicht, es sich endlich zu beichten und so kommt es immer mal wieder zu Missverständnissen, was ein scheinbar ewiges Hin und Her verspricht. Sydney hat nämlich die blöde Angewohnheit, so ziemlich bei allem etwas überzureagieren und sie sieht alles eher lieber negativ und macht sich immer mal wieder selber runter. Schade eigentlich, da J.lynn noch gut mit ihr angefangen hat und ich sie auch erstmal wirklich sympathisch fand ... Ja, und das zieht sich auch während des ganzen Buches so hin.
Mit der Zeit kam dann aber, in kleinen Schritten, immer etwas, was beiden vor Augen geführt hat, wie "blind" sie in manchen Situationen doch mal waren. Amüsant dabei war dann, als sie dann plötzlich nicht wussten, wie sie damit umgehen sollten, da es für sie, als langjährige beste Freunde, völlig ungewohnt war.
Was ich hier noch gut fand, war, erstmal die Idee, dass die Autorin dieses Mal eine gewisse Art an Action mit hinein gebracht hat, was alles auch nicht so eintönig erscheinen lassen hat. Während des ganzen Hin und Hers zwischen den beiden, als sie ihre Ferien in dem Haus verbringen mussten, wo sie fest saßen,  kam es somit nämlich auch immer mal wieder zu Zwischenfällen, die den beiden ein paar unruhige Moment verschafft haben. Auch wenn es natürlich nicht gerade ungefährlich war, was alles passiert ist, hat es aber auf jeden Fall irgendwie auch positiv auf die Story gewirkt. Die beiden sind sich näher gekommen und konnten dem, was sich zwischen ihnen schon die ganze Zeit abspielt, nicht mehr aus dem Weg gehen. Und so kamen sie auch weiter in der Entwicklung in ihrer Beziehung.
Was mir hier nicht so gut gefallen hat, war, dass zum Schluss hin diese "Action" etwas schlecht ausgearbeitet wurde. Es war in manchen Punkten vielleicht auch etwas extrem dargestellt und hat nicht so ganz authentisch gewirkt. Auch muss ich sagen, dass Sydney mich vom Charakter her noch etwas enttäuscht hat. Wie ja schon angesprochen, hatte sie immer wieder Zweifel, hat sich runter gemacht. Je näher das Ende kam, desto schlimmer wurde es bei ihr aber irgendwie und ich konnte einfach nicht mehr nachvollziehen, warum sie mit ihren 21 Jahren so gehandelt hat. Es war teils ziemlich unüberlegt oder übertrieben von ihr und sie hat sofort ihr Urteil gefällt, ohne überhaupt die ganzen Fakten zu haben. Auch Kyler hätte sich da mehr durchsetzen können, was einiges wohl auch viel schneller gelöst hätte.
Aber, zum Glück gab es hier auch noch 2 unglaublich tolle Nebencharaktere, die die beiden auch nochmal etwas zurecht gerüttelt haben, sodass es ganz am Ende quasi nochmal eine kleine Erleuchtung für die beiden gab und sie es, endlich, auch mal etwas erwachsener angegangen sind.

Fazit:
Insgesamt hat J.lynn sicher wieder mal einen guten Young Adult geschrieben. Aber, da ich mit "Wait for you" wirklich schon viel besseres gewohnt war, - und Wait for you zählt zu meinen liebsten Romanen - ist meine Bewertung auch etwas "strenger" ausgefallen. Es ist auf jeden Fall ein gutes Buch für zwischendurch und bietet auch viel Gutes. Der Roman ist humorvoll, die Erotikszenen sind unglaublich gut und angemessen geschrieben und auch die Romantik kommt hier nicht zu kurz:

Bewertung: