Sunday, July 23, 2017

Rezension zu Nächstes Jahr am selben Tag von Colleen Hoover


Nächstes Jahr am selben Tag von Colleen Hoover
Verlag: dtv Verlag
Seitenanzahl: 376
Preis: 14,95€, Ebook: 11,99€
Taschenbuch / Klappenbroschüre
Einzelband

Klappentext

Ausgerechnet am Abend, bevor sie von Los Angeles nach New York zieht, lernen sie sich kennen: die 18-jährige Fallon, Tochter eines bekannten Filmschauspielers, und der gleichaltrige Ben, der davon träumt, Schriftsteller zu werden. Beide verlieben sich auf den ersten Blick ineinander und verbringen die Stunden vor dem Abflug zusammen. Doch wie soll es weitergehen? Wollen sie sich wirklich auf eine Fernbeziehung einlassen und ihren Alltag nur halbherzig leben? Um das zu verhindern, beschließen die beiden, sich die nächsten fünf Jahr jedes Jahr am selben Novembertag zu treffen, dazwischen jedoch auf jeglichen Kontakt zu verzichten. Und wer weiß, vielleicht, so die Hoffnung, klappt es am Ende der fünf Jahre ja mit einem Happyend.
Doch fünf Jahre sind eine lange Zeit - und so kommt ihnen trotz aller intensiven Gefühle, die bei jedem Treffen der beiden hochkochen, ganz einfach das Leben dazwischen …


Meine Meinung


Inhalt


Der 9. November - ein Datum, was das Leben zweier Menschen für immer verändern soll. Fallon ist bereit, nach New York zu ziehen, nachdem sie ein letztes Treffen mir ihren Dad hinter sich gebracht hat. Ja, dachte sie zumindest, denn ausgerechnet dann begegnet ihr Ben. Er berührt Fallon auf eine Weise, wie sie es noch nie erlebt hat und noch nie zugelassen hat. Dennoch behält sie ihr Ziel, nach New York zu ziehen und ihre Schauspielkarriere wieder voran zu bringen, weiterhin im Auge. Da ihre Mutter der Überzeugung ist, dass man erst mit 23 wirklich weiß, was man im Leben will, schließen Ben und Fallon ein Deal, der besagt, dass sie sich jedes Jahr am 9. November treffen, dazwischen aber keinen Kontakt haben und Ben ihre Geschichte auch gleichzeitig zu Wort bringt. Bei jedem Treffen scheinen die Gefühle der beiden stärker und stärker zu werden. Aber ihre jährliche Treffen bringen auch immer mehr Narben mit sich, die einer von ihnen versucht hat, in seinem Inneren zu verstecken, während der andere gelernt hat, mit seinen äußeren zu leben ...

Ich schäme mich, dass ich mir für dieses Buch nicht früher Zeit genommen habe! Colleen Hoover hat es wieder einmal geschafft, mich auf ihre Art gleichzeitig zum Lachen und Weinen zu bringen. Ihre eigene Art, Geschichten zu schreiben und zu erfinden, hat mich mal wieder vollends begeistert und perfekt abgerundet wurde dies auch wieder einmal mit zwei wunderbaren Protagonisten und Wendungen, die einen dazu bewegen, Colleen anschreien zu wollen. :D
Ein Auf und Ab bei meinen Gefühlen war hier auf jeden Fall nicht zu vermeiden und das aber auch nicht auf zu übertriebene Art. Die Charaktere haben sich nach und nach in mein Herz geschlichen und ich kann sie auch nicht mehr loslassen, so gut haben sie mir gefallen.
Zwei sehr große Pluspunkte waren hier zum Einen, das wunderschöne und dazu passende Lied November 9, welches von Griffin Peterson wieder einmal gesungen wurde und den Inhalt perfekt widerspiegelt. Dann hat mir auch sehr gut gefallen, dass man neben der Geschichte von Colleen auch die von Ben lesen konnte, die mir natürlich auch richtig gut gefallen hat und durch die Colleen ihr Buch auf eine andere Art erzählt hat. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und kann es nur empfehlen.

Charaktere


Fallon ist jung und will raus aus Los Angeles. Durch ihre Vergangenheit ist ihre Karriere in diesem Teil des Landes vorbei und sie will für sich selbst herausfinden, wohin New York sie noch führt. Sie hat mir sehr gut gefallen. Sie ist humorvoll und schlagfertig und hat während des Buches eine gute Entwicklung durchgemacht, was ein bestimmtes Thema betrifft. Zu sehen, wie Ben sie auf eine gewisse Art von Anfang an beeinflusse konnte, gefiel mir echt gut und das hat sie auch auf jeden Fall für ihre Entwicklung gebraucht.

Dass ich Ben verfallen bin, muss ich wohl nicht explizit schreiben ... Vom ersten Moment hat er mir mit seiner charmanten, humorvollen und authentischen Art gefallen. Sein Charaktere hat Tiefe, die sich im Verlauf des Buches auch mehr und mehr zeigt. Ja, auch er hat Narben.

"Ich versuche mir immer zu sagen, dass jeder Mensch Narben hat. [...] Und da sind sicher welche, dabei, die krasser sind als meine. Der Unterschied ist, dass meine Narben sichtbar sind und die von vielen anderen Leuten nicht, weil sie tief im Inneren liegen."

Als Schriftsteller bewundere ich ihn, für seine Art, seine Gefühle auch so ehrlich zum Ausdruck zu bringen, ohne irgendetwas zu verstecken oder zu verschönern.

Die Nebencharaktere fand ich klasse. Keine perfekten oder abgrundtief bösen Charaktere, die auf jeden Fall für Abwechslung gesorgt haben und natürlich auch teils selber tief in Bens und Fallons Geschichte verstrickt sind.
Auch fand ich echt schön, dass Colleen ein kleines Crossover eingebastelt hat, indem sie Miles und Tate aus ihrem Buch "Zurück ins Leben geliebt" bzw "Ugly love" mit eingebaut hat.

Fazit 


Wieder einmal hat Colleen sich für mich gewinnen können, mit ihrer absolut genialen Geschichte und großartigen Charaktere. Ein Auf und Ab der Gefühle und Wendungen, die einen komplett mit sich reißen.

Bewertung

★★★★★



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