Rezension zu Under your skin - Bleib bei mir


Under your skin - Bleib bei mir von Scarlett Cole
Verlag: Ullstein Verlag
Seitenanzahl: 424
Preis: 9,99€, Ebook: 8,99€
Taschenbuch
Under your skin 2
Rezension Band 1

Vielen Dank an den Ullstein Verlag, für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares! :)

Klappentext

Cujo Matthews hat es gelernt bescheiden zu sein. Mit seinen Einnahmen als Tätowierer kommt er gut über die Runden, ein paar nette Kumpels hat er auch. Doch eine feste Beziehung kann er nicht eingehen – was ist es, das ihn davon abhält? Eines Tages trifft er die schöne Drea Caron. Gemeinsam sollen die beiden die Verlobungsfeier ihrer besten Freunde Harper und Trent organisieren und gehen sich dabei gehörig auf die Nerven. Bis Drea die Entführung einer jungen Frau beobachtet und dabei selbst in große Gefahr gerät. In diesem Moment erkennt Cujo, wie wichtig ihm Drea wirklich ist und eine leidenschaftliche Zuneigung zwischen den beiden entfacht. Sie werden immer mehr in den Fall verwickelt – können sie ihr gemeinsames Glück retten oder muss einer von ihnen selbst mit dem Leben bezahlen?

Meine Meinung

(Quelle: Amazon.de)
In Anlehnung zum ersten Teil, hat mir auch das Cover des 2. Buches wieder gut gefallen, was die Gestaltung angeht.











Inhalt

Im 2. Band geht es um die jeweils besten Freunde der Protagonisten aus dem ersten Band. Cujo und Drea stecken mitten in den Vorbereitungen für die Verlobungsfeier ihrer besten Freunde. Immer mal wieder geraten die auf den ersten Blick so unterschiedlichen Charaktere aneinander, können aber auch nicht leugnen, dass eine gewisse Anziehungskraft zwischen ihnen herrscht. Erst scheinen sie sich dagegen zu wehren, eine Situation jedoch, die sich als komplexer herausstellt, als angenommen, bringt die Beiden auf eine Weise näher, mit der niemand gerechnet hätte. Aber das neu gefundene Glück wird im Laufe des Geschehens immer mal wieder auf die Probe gestellt. Sie müssen sich nicht nur mit ihrer Beziehung auseinandersetzen, sondern auch mit den Gefahren, die auf sie zukommen, nachdem ein krimineller Vorfall im Cafe, wo Drea arbeitet, stattfand ...

Die Idee hat mir in Anlehnung an den Klappentext wieder gut gefallen und ich muss sagen, dass ich auch mit der Umsetzung zufrieden war. Der Schreibstil war gewohnt locker, und in der dritten Person beider Charaktere geschrieben. Auch stand nicht nur die Entwicklung der Liebesbeziehung im Vordergrund, sondern auch diese krimi - ähnliche Seite, die auch schon im ersten Band Verwendung fand. Im Großen und Ganzen hat mir diese auch relativ gut gefallen, hat aber meiner Meinung nach auch noch Ausbaufähigkeit, da sich einiges darauf bezogen auch etwas gezogen hat und immer nur mal bruchstückenhaft voranging. 
Gut war auch wieder, dass trotz der ernsten Themen der Humor nicht zu kurz kam und die Autorin sich auch Zeit gelassen hat, Cujos und Dreas Beziehung zu entwickeln und nicht unnatürlich schnell über die Bühne gebracht hat, sodass die Gefühle und Romantik hier wirklich nicht zu kurz kamen.

Charaktere

Drea hat es nicht immer einfach. In ihrem Job im Cafe verdient sie bei weitem nicht so gut, um für die ständigen Arztrechnungen und Medikamente für ihre Mutter, die an einer Lungenkrankheit leidet, aufzukommen, weshalb sie auch meinen größten Respekt hat, dass sie das alles schon seit sie 17 ist durchgezogen und geschafft hat. Sie war mir insgesamt auch sympathisch, hat aber hin und wieder die Angewohnheit gehabt, etwas übermütig zu werden, was teils auch etwas anstrengend war, da sie selber auch weiß, dass es naiv ist, so überstürzt zu handeln. Das sei aber auch mein einziger Kritikpunkt. Ihre Beziehung zu Cujo hat mir auch gefallen, da man da auch ihre verletzliche und humorvolle Seite gesehen hat - sprich, sie konnte ganz sie selbst sein, mit all ihren Facetten.

Cujo wird einem im ersten Band ein bisschen als Frauenheld vorgestellt, der alles nicht immer so ernst nimmt. Umso überraschter war ich dann auch, diese ganzen anderen, verborgenen Seiten an ihm zu entdecken und die Entwicklung, dass er anfangs Beziehungen ablehnt und später gar nicht mehr ohne die zu Drea kann. Er weist einen großen Beschützerinstinkt auf und hat selbst mit einer Vergangenheit zu kämpfen, die ihn heute teils noch beeinflusst. Auch an Humor hat es bei ihm nicht gefehlt, manchmal hätte ich ihn aber auch wachrütteln wollen, weil er oft immer nur für den Moment gedacht hat und dann doch wieder so verunsichert war, dass er den Rückwärtsgang einlegt hat und man wieder von vorne anfangen musste.

Die Nebencharaktere waren mir auch sympathisch und haben für Abwechslung gesorgt, beziehungsweise Spannung hinein gebracht.

Fazit

Insgesamt hat mir der 2. Band wieder gut gefallen. Die Charaktere haben sicher noch Reserven, die ausgeschöpft werden können, haben mir größtenteils aber gefallen. Was diese ganze Krimi Seite angeht, so hätte ich mir gewünscht, dass das alles nochmal etwas anders aufgeteilt wird, sodass die Spannung auch wirklich erhalten bleibt. 

Bewertung

★★★★☆

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